Montag, 21. September 2026

Fulminanter Saisonstart: Die Tölzer in Besançon, Basel, Locarno, München und Zürich

Mit drei Produktionen in Frankreich, der Schweiz und Deutschland ist der Tölzer Knabenchor in die neue Saison gestartet. Die Presse reagierte durchweg positiv:

Mozarts c-Moll-Messe mit dem Kammerorchester Basel (16. bis 18. September) 

Nach dem Erfolg mit Händels „Messias" im Dezember 2023 waren die Tölzer erneut zu Konzerten mit dem Kammerorchester Basel eingeladen. Unter Francesco Corti führten sie Mozarts Große Messe in c-Moll und das „Ave verum corpus" in Besançon, Basel und zur Eröffnung des classicAscona Festivals in Locarno auf. Corti sagte dem Corriere del Ticino, die Tölzer sängen wie ein Profichor und ließen Mozart noch strahlender erscheinen. Concertonet hob nach dem Konzert in Locarno die Homogenität, Präzision und Klarheit der Knabenstimmen hervor und nannte den Chor einen der Höhepunkte des Abends.


Bernsteins „Chichester Psalms" mit den Münchner Philharmonikern (17., 18. und 20. September) 

Zu seinen Antrittskonzerten als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker engagierte Lahav Shani mit Henrik Brandstetter einen Solisten des Tölzer Knabenchors. Der Münchner Merkur lobte Brandstetters innigen Gesang, die Abendzeitung die gesangliche Wärme seines Solos. Laut dpa erhielten er und der Philharmonische Chor minutenlangen Applaus. Die Konzerte in der Isarphilharmonie wurden im TV auf ARTE Concert live übertragen:
https://www.arte.tv/de/videos/134146-000-A/lahav-shani-und-martha-argerich/


Mozarts „Zauberflöte" am Opernhaus Zürich (Premiere am 20. September) 

In der Neuproduktion unter Tarmo Peltokoski, inszeniert von Daniele Finzi Pasca, singen Solisten des Tölzer Knabenchors die Drei Knaben. In der Premierenbesetzung waren das Leo Eisenreich, Nicolas Bader und Benedikt Eberl. Die deutschsprachige Presse, darunter NZZ, Tagesanzeiger, BR-Klassik, Südkurier und Kronenzeitung, hob die reine Intonation und das Spiel der drei Sänger hervor. Auch die englischsprachige Kritik von Seen and Heard nannte sie einen der Höhepunkte des Abends. Weitere Vorstellungen finden am 25.9., 6.10., 18.10., 21.10., 24.10. und 30.10. statt.

Die Tölzer Knabensolisten sind seit den 1970er-Jahren immer wieder am Opernhaus Zürich zu Gast, zunächst in Nikolaus Harnoncourts Monteverdi-Zyklus, später in vielen Produktionen der „Zauberflöte", als Yniold in "Pelléas et Mélisande" und Fyodor in "Boris Gudonov".